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So kannst du dein Liquid selber mischen

Liquid selber mischen

Es gibt viele Gründe, warum Du Dein Liquid selbst herstellen möchtest. Du kannst Dir somit Deine eigene Geschmackskreation einfallen lassen und hast dabei alle Zutaten selbst in der Hand. Mit der Eigenherstellung sparst Du zudem Geld, denn die Zutaten sind umgerechnet meist günstiger als ein fertiges Liquid.

  1. 1. Arbeitsplatzvorbereitung – Zubehör und Werkzeug zur Herstellung einer flüssigen Rauchsubstanz

    Bereite deinen Experimentierplatz vor, indem Du eine wasserfeste Unterlage verwendest. Du kannst auf Experimentiermatten aus dem Internet zurückgreifen und Deine Oberflächen vor Missgeschicken schützen. Bevor Du anfängst, solltest Du auf Einmalhandschuhe nicht verzichten, vor Allem nicht, wenn Du Nikotin beimischen möchtest. Verwende ausschließlich lebensmittelechte Flaschen für die Mischungen. Darin kannst Du die Substanzen gut, durch kräftiges Schütteln vermengen. Im Idealfall besitzt die Flasche eine seitliche Skala und gibt Dir den Füllstand an. Wenn Du keine Flasche mit Füllstandanzeige vorrätig hast, musst Du eine Präzisionswaage benutzen. Für das Abmessen und Beimischen von Aromen benötigst Du Pipetten oder Spritzen mit stumpfer Kanüle.
  2. 2. Grundlage herstellen – Die Basis für das perfekte Liquid

    Die Basis kannst Du kaufen, sie besteht meistens aus Propylenglykol, aus pflanzlichem Glycerin und Wasseranteilen. Seit dem Jahr 2017 werden ausschließlich Basen ohne Nikotin angeboten. Möchtest du auch die Basismischung selbst herstellen, benötigst du das Propylenglycol sowie das Glycerin in reiner Form. Wenn Du ein nikotinhaltiges Liquid herstellen möchtest, musst Du die Basis mit sogenannten Nikotinshots mit Nikotin anreichen.
  3. 3. Die Aromazugabe – Rechenbeispiel für die Liquidherstellung

    Dies ist der spannendste Teil, wenn man das Liquid selber mischen möchte, denn nun ist Kreativität und Geschmacksinn gefragt. Für einen guten Anfang sollte man die Dosierempfehlung der Hersteller zu jedem Aroma unbedingt beachten. Viele Hersteller haben die Aromen bereits mit verschiedenen Basismischungen getestet sodass die Empfehlung als Anfangswert oft gut geeignet ist.

    Anfänger sollten zu Beginn mit einer leichten Kreation anfangen und sich langsam an die unbekannte Welt der unzähligen Geschmacksrichtungen herantasten. Es ist ebenso empfehlenswert mit kleinen Mischungen anzufangen, da man dabei weniger entsorgen muss wenn es mal nicht schmeckt. Und unter uns, das wird öfter passieren als es dir lieb ist.

    Vielleicht magst du ein Liquid einem Fruchtaroma und Menthol oder Koolada selber mischen? Auch gerne gemischt sind verschiedene Fruchtaromen miteinander, mit oder ohne Menthol. Seltener sind Mischungen mit mehreren Tabakaromen da diese Aromen nur für Kenner und Liebhaber geeignet sind. Aber auch damit könnte man aus einem einfachen Tabak einen Vanille-Tabak oder einen Honig-Tabak kreieren.
  4. 4. Der Mythos Reifezeit – Wieviel Wahrheit steckt hinter dem Mythos?

    Ja, das gemischte Liquid sollte eine Weile ruhen. Nicht aber weil Sie "reifen", sondern weil es einfach dauert, bis die Mischung eine gleichmäßige Verteilung der Bestandteile in der Flasche erreicht haben.
    Zudem wirst du beim Liquid selber mischen, durch die hoch konzentrierten Aromen für eine Weile "geruchsblind" für einzelne Bestandteile oder das Aroma selbst. Dadurch kommt dir das soeben gemischte Liquid oft zu schwach vor oder du kannst den Geschmack eines Aromas nicht mehr eindeutig erkennen.

    Es empfiehlt sich immer, die fertige Mischung mehrfach (5-6 Mal) über mehrere Stunden gut zu schütteln, bevor man das erste Mal einen Verdampfer damit befüllt oder einen Teil davon in ein kleineres Fläschchen umfüllt. Entnimmst du zu früh einen Teil der Mischung, kann es passieren das der Rest der Mischung nach einer Weile anders schmeckt als der Teil den du bereits entnommen hast.

    Für unsere Clubaromen, empfehlen wir allerdings keine Reifezeit von Tagen, sondern lediglich von einigen Stunden.